Sturmschäden durch “Kyrill”
19. Januar, 2007
Kyrill, das kommt vom griechischen „der Herrliche“. Alles andere als herrlich war dann das, was uns der Orkan Kyrill gebracht hat. Allein die FF Kirchweidach musste in den vergangenen 24 Stunden fünfmal ausrücken. Dreimal wegen umgestürzten Bäumen, die die Fahrbahnen versperrten, einmal wegen zwei Baumstämmen, die auf ein Häuserdach gefallen sind und einmal wegen einer Schneestange, die herrenlos herumlag (?!). Bilder der Schäden, die der Sturm verursacht hat, finden sich zuhauf in der Tagespresse, so dass wir an dieser Stelle gerne auf eine Veröffentlichung verzichten.
War die Schneestange schnell zur Seite geräumt, brauchte das Beseitigen der Bäume schon etwas länger. Das erste Mal ging die Sirene am 18.01.2007 gegen 20:28 Uhr, ein weiteres Mal um 00:30 Uhr und am Vormittag des 19.01.2007 um 10:41 Uhr. Schwerpunkte wie bei jedem Sturm waren das Waldstück vor der Bahnüberführung auf der Gemeindeverbindungsstrasse nach Altötting sowie das Waldstück zwischen Edt und Schlehberg. Ein drittes Mal wurde die FF Kirchweidach dann gegen 12:04 Uhr gerufen. Der Sturm hatte zwei Bäume auf das Dach eines Anwesens bei Hochholzen stürzen lassen. Es entstand geringer Sachschaden.
Die FF Kirchweidach war etwa 4h im Einsatz. Insgesamt betrachtet waren jedoch die Aufräumarbeiten längst nicht so arbeitsintensiv wie weiland im Dezember 1999 beim Sturm “Lothar”, als dieser ganze Schneisen in die Wälder der Umgebung gerissen hat.